Kindheitstrauma Symptome: Wie wirkt es sich aus, wenn die Seele weint?

Du leidest unter Angstzuständen, meidest bestimmte Situationen oder hast Schwierigkeiten in sozialen Interaktionen? Dein Selbstwertgefühl ist im Keller? Die Symptome eines Kindheitstraumas können sich auf vielfältige Weise äußern. Die Erkenntnis, dass mit dir etwas nicht stimmt, ist ein erster wichtiger Schritt zu mehr Freude und Wohlbefinden in deinem Leben. Du möchtest herausfinden, ob du tatsächlich von einem Kindheitstrauma betroffen bist, oder ob du einfach nur eine schlechte Phase hast? Lies weiter.

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Das Wichtigste in Kürze:

  • Ein Kindheitstrauma kann zu einer Vielzahl von Symptomen führen, darunter Beziehungsprobleme, Vermeidung, Angst, emotionale Instabilität und Selbstwertprobleme.
  • An den Verhaltensweisen kannst du erkennen, ob du, oder eine Person aus deinem Umfeld, ein Kindheitstrauma hat. 
  • Die zwei häufigsten negativen Kindheitsprägungen sind Unterwerfung (Mangelbewusstsein, Antriebslosigkeit, zwanghafte Freundlichkeit) und Unzulänglichkeit (fühlt sich sozial inkompetent, wertlos, minderwertig).

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Kindheitstrauma – einfach erklärt: Dem Schatten der Vergangenheit begegnen

Ein Kindheitstrauma ist eine sehr belastende Erfahrung, die ein Kind in jungen Jahren erlebt. Ein solches Trauma kann durch Vernachlässigung, Trennung von wichtigen Bezugspersonen oder durch das Miterleben von Gewalt entstehen. Doch auch weniger „brutale”, sich wiederholende Muster in Form von Mobbing, Streitereien, Sticheleien oder kleinen Gemeinheiten können negative Kindheitsprägungen verursachen. 

Solche Erfahrungen können ein Kind stark belasten und langfristige Auswirkungen haben, beispielsweise auf seine Gefühle, sein Verhalten und seine Beziehungen. Es ist wichtig, dass Erwachsene, die sich eine seelische Verletzung zugezogen haben, professionelle Unterstützung erhalten.

„Woher kommen die negativen Gefühle bzw. Verhaltensweisen in meinem Leben?”

Wie oft hast du dir diese Frage schon gestellt? Noch nie? Dann wird es Zeit, der Sache auf den Grund zu gehen. Negative Prägungen stammen in den allermeisten Fällen aus der Kindheit. Wenn du häufig denkst, dass dein Leben ein einziges Fiasko ist, erkennst du dich vielleicht in einem der beiden Szenarien wieder. 

Wir unterscheiden hier die zwei häufigsten der insgesamt 11 negativen Kindheitsprägungen:

Unzulänglichkeit: Wenn du stets alles gibts und trotzdem immer das Gefühl hast, dass es nicht reicht. Das hat bereits in der Schule angefangen, als du die Aufnahmeprüfung zur Eliteschule nicht bestanden hast und sich dann wie ein roter Faden durch dein gesamtes Leben gezogen. Mittlerweile hat sich der Gedanke „ich bin nicht gut genug” so manifestiert, dass du bei der nächsten Hürde automatisch von einer Niederlage ausgehst.Unterwerfung: Schon als Kind hast du gelernt: „Es ist schlecht, wenn ich für mich einstehe.” Jedes Mal, wenn du einen Wunsch oder ein Bedürfnis durchsetzen wolltest, folgten Schimpfe, Strafen oder physische/ psychische Gewalt. Dir wurde damit suggeriert: „Grenzen zu setzen, ist ein No-Go. Ich muss lernen, mich anzupassen.”

Definition: Was versteht man unter einem Trauma?

Ein Trauma ist eine belastende Erfahrung, die eine starke emotionale Reaktion auslöst. Das Gefühl von Treue und Sicherheit ist plötzlich bedroht. 

Traumata können unterschiedliche Ursachen haben:

  • Unfälle (als Opfer oder Zeuge eines Unfalls), gesundheitliche Probleme, längere Krankenhausaufenthalte, traumatisierende Zahnarztbesuche
  • Gewalt (physisch oder psychisch), Krieg oder andere Katastrophen
  • Verlust von Bezugsperson(en) z. B. durch Tod oder die Trennung der Eltern
  • Verwahrlosung durch zu wenig Fürsorge, Gewalt oder zu wenig Liebe
  • Naturkatastrophen wie Erdbeben, Überschwemmungen, Brände oder humanitäre Krisen

🧠 MERKE: Ein Kindheitstrauma bzw. eine negative Prägung kann auf vielfältige Weise entstehen, sei es durch Mobbing, Vernachlässigung oder erlebte Gewalt. Diese Erfahrungen können langfristige Auswirkungen auf Gefühle, Verhalten und Beziehungen haben. Es ist wichtig, psychologische Unterstützung zu konsultieren, um mit den Folgen eines Traumas umzugehen. Negative Prägungen aus der Kindheit wie Unzulänglichkeit oder Unterwerfung können tiefe Spuren im Erwachsenenalter hinterlassen.

Anzeichen und Symptome eines Traumas: Wie merkt man, dass man traumatisiert ist?

Bei manchen Menschen kommt es zu einer Traumafolgestörung, während andere keine Symptome aufweisen. Hier sind einige Anzeichen, die auf ein Trauma hinweisen:

  1. Wiedererleben des Traumas: Dies kann durch Flashbacks, Albträume oder belastende Erinnerungen geschehen, die plötzlich auftreten und starke emotionale Reaktionen auslösen.
  2. Vermeidungsverhalten: Betroffene meiden Situationen, Orte oder Personen, die sie an das traumatische Ereignis erinnern. Dies geht meist mit sozialem Rückzug und Isolation einher.
  3. Übererregung: Reizbarkeit, Wutausbrüche, Schlafstörungen, Konzentrationsschwierigkeiten und Hypervigilanz (ständige Wachsamkeit) sind die Folge.
  4. Negative Veränderungen im Denken und Fühlen: Dazu gehören Schuldgefühle, Scham, negative Selbstbewertungen, Gefühle der Entfremdung von anderen und Verlust des Interesses an früheren Aktivitäten.
  5. Körperliche Symptome: Ohne medizinische Ursache auftretende Kopfschmerzen, Magenbeschwerden, erhöhter Herzschlag und Muskelverspannungen.

Frühes Trauma – späte Folgen: Was löst ein Kindheitstrauma aus?

Wenn ein Kindheitstrauma von den Erziehungsberechtigten unbemerkt, übergangen oder nicht ernst genommen wird, zeigt sich das dann im späteren Leben vieler Kinder bzw. Erwachsener.

Typische Auslöser für ein Kindheitstrauma sind:

  • Vernachlässigung: Bekommt ein Kind zu wenig Fürsorge, Aufmerksamkeit und emotionale Unterstützung, seitens der Eltern oder Betreuer, kann das sehr belastend sein.
  • Trennung oder Verlust: Der Tod eines Elternteils, die Scheidung der Eltern, der Verlust eines geliebten Menschen oder der Verlust einer Bezugsperson können traumatische Erfahrungen für ein Kind sein.
  • Plötzliche negative Veränderungen: Unfälle, Naturkatastrophen, Gewalt in der Gemeinschaft oder am Arbeitsplatz können ebenfalls ein Kindheitstrauma auslösen.
  • Krieg oder Flucht: Kinder, die Krieg, bewaffnete Konflikte, Flucht oder Vertreibung miterleben, leiden oft unter schwerwiegenden Traumata, die ihr Leben nachhaltig beeinflussen.
  • Chronischer Stress: Langfristiger Stress in der Familie, beispielsweise Armut, Arbeitslosigkeit, Drogenmissbrauch oder psychische Erkrankungen der Eltern, können ebenfalls zu einem Kindheitstrauma führen.

🧠 MERKE: Nicht alle Menschen entwickeln eines der oben genannten Symptome. Die Reaktionen auf ein unvorhersehbares Ereignis sind immer sehr individuell. Daher ist es wichtig, genau hinzusehen, was die Person konkret erlebt hat und wie er oder sie damit klarkommt. Nur so kann man herausfinden, ob ein Kindheitstrauma vorliegt.

Wie äußert sich ein Kindheitstrauma im Erwachsenenalter?

Viele Betroffene verfolgt das Erlebte noch weit bis ins Erwachsenenalter. Wenn prägende Erlebnisse nie aufgearbeitet wurden, ist das ständige Wiedererleben nur eine logische Folge und führt zu folgenden Herausforderungen:

Beziehungsprobleme: Betroffene haben häufig Schwierigkeiten, gesunde Beziehungen aufzubauen und aufrechtzuerhalten, Intimität zu erleben oder Vertrauen zu anderen zu entwickeln. Die Folge: Probleme bei der Partnerwahl, Bindungsängsten und wiederholten Beziehungskonflikte.

Emotionale Instabilität: Unkontrollierbare Wutausbrüche, starke Stimmungsschwankungen, intensive emotionale Reaktionen, übermäßige Traurigkeit oder Gefühllosigkeit gegenüber anderen Menschen und Ereignissen.

Selbstwertprobleme: Geringes Selbstwertgefühl, Selbstzweifel, Selbstkritik, das Gefühl, nicht gut genug zu sein, und Schwierigkeiten, die eigenen Bedürfnisse zu erkennen und zu kommunizieren, bzw. auch mal „Nein” zu sagen (zum Artikel „Nein” Sagen lernen verlinken).

Vermeidungsverhalten: Das Vermeiden von Situationen, Orten oder Aktivitäten, die an das traumatische Ereignis erinnern könnten, sowie sozialer Rückzug und Isolation.

Selbstschädigendes Verhalten: Wenn sich Personen absichtlich selbst Schaden zufügen (Ritzen, Kratzen, Schlagen etc.), in eine Sucht fliehen (Alkohol, Drogen, Glücksspiel) oder Essstörungen als Bewältigungsmechanismus für unverarbeitete emotionale Schmerzen verwenden.

Angst- und Belastungsstörung: Generalisierte Angst, Panikattacken, Phobien oder posttraumatische Belastungsstörungen (PTBS), die durch bestimmte Auslöser oder traumatische Erinnerungen hervorgerufen werden können.

Kindheitstrauma erkennen und verstehen

Welche Gefühle verbindest du mit deiner Kindheit? Hat es Situationen gegeben, an die du dich nicht unbedingt gerne zurückerinnerst? Gibt es auch heute noch Situationen, die dir extreme Angst machen? Ob du einfach nur ein schreckliches Erlebnis hattest, oder tatsächlich ein Kindheitstrauma hast, kannst du an diesen und ähnlichen Symptomen erkennen:

  • ein permanentes Gefühl der Bedrohung (wiederkehrende Albträume)
  • Hilflosigkeit, Kontrollverlust und Unkonzentriertheit
  • Übererregung, Schreckhaftigkeit, Angstzustände
  • Symptome wie Schlaflosigkeit, Herzrasen, Schuldgefühle, Unruhe, Niedergeschlagenheit usw. kehren wieder
  • bestimmte Orte, Situationen und Gegenstände werden gemieden (z. B. Betroffener steigt in kein Flugzeug mehr ein, wenn das Trauma dort entstanden ist)

Das markanteste Merkmal von einem Trauma ist, dass die Erinnerungen (Flashbacks) sehr plötzlich kommen und immer wieder auftauchen, egal, wie lange das Ereignis zurückliegt.

Man spricht in dem Zusammenhang auch oft von einer Posttraumatischen Belastungsstörung (ptbs) oder von Traumafolgestörungen. Das betrifft jedoch nur eine winzige Minderheit. Die meisten Betroffenen struggeln im Alltag mit vermeintlichen Kleinigkeiten wie beispielsweise, einem Versteckspiel mit den Nachbarn, um einem peinlichen Smalltalk aus dem Weg zu gehen.

Kindheitstrauma aufarbeiten – lass die Vergangenheit hinter dir

Wer sich (aufgrund der Symptome) sicher ist, dass er ein Kindheitstrauma hat, kann die eigene Stimmung und Reaktion auf bestimmte Reize (Trigger) besser einordnen und anders (gelassener) darauf reagieren. Und doch: Ein Trauma verschwindet in der Regel nicht von selbst. Mit der Unterstützung von einem Psychologen wird dir der richtige Umgang mit Flashbacks beigebracht und du lernst, wie man Wut, Aggression, Angst, Zweifel usw. gehen lässt und sie durch positive Emotionen ersetzt.

🧠 MERKE: Ein Kindheitstrauma im Erwachsenenalter äußert sich durch Beziehungsprobleme, emotionale Instabilität und Selbstwertprobleme. Betroffene entwickeln häufig ein Vermeidungsverhalten, wodurch ihr Leben stark eingeschränkt ist. Diese Symptome ziehen einen Rattenschwanz negativer Aspekte nach sich.

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Keine Scham und keine Schuld bei einem Trauma

Es gibt absolut keinen Grund sich für ein Trauma zu schämen und genauso wenig gibt es einen Grund, den Kummer und die Schmerzen in sich hineinzufressen. Irgendwann kommen die meisten traumatisierten Menschen an den Punkt, wo sie erkennen: Es bringt nichts, den tragischen Erlebnissen der Kindheit auf immer und ewig aus dem Weg zu gehen. Sie erkennen, dass sie handeln müssen, um ihr Leben in den Griff zu bekommen. 

Eine negative Prägung entsteht häufig bei Kindern, die immer wieder (verbal) verletzt wurden. Zurück bleibt das Gefühl „Ich kann es niemandem recht machen.” oder „Ich bin nicht gut genug.”

Fakt ist: Du musst das nicht alleine bewältigen. Den Schritt zu wagen und sich den eigenen größten Ängsten zu stellen, ist kein Kindergeburtstag. Es erfordert Willensstärke und eine große Portion Mut.

Trauma der Liebe: Das Gefühl, nicht geliebt zu werden

Menschen, die in ihrer Kindheit zu wenig Liebe bekommen, neigen zu geringem Selbstwertgefühl und zweifeln oft mehr als andere Menschen an sich. Meist stellen sie sich Fragen wie „Was stimmt mit mir nicht?” oder „Warum fällt es mir so schwer, Liebe zu finden?”. Die Erfahrung, nicht geliebt zu werden, führt häufig zu einer erhöhten Angst vor Ablehnung. In einer Partnerschaft können sie sehr eifersüchtig sein und suchen permanent nach Bestätigung: „Liebst du mich wirklich noch?”.Menschen, die eine sogenannte „kalte Kindheit” hatten, neigen dazu, Schwierigkeiten in zwischenmenschlichen Beziehungen zu haben. Es fällt ihnen häufig schwer, sich emotional fallen zu lassen und Vertrauen aufzubauen. Ramón Schlemmbach begründet ein solches Verhalten mit einer der bereits erwähnten 11 Kindheitsprägungen: Unzulänglichkeit.

Folgen eines Traumas: Was passiert im Gehirn und im Körper nach einem Trauma?

Nach einem Trauma reagieren das Gehirn und der Körper auf komplexe Weise. Der Körper wird in den Kampf- oder Fluchtmodus versetzt, was zu einer erhöhten Freisetzung von Stresshormonen führt. Dies kann zu erhöhtem Herzschlag, gesteigerter Muskelspannung und anderen körperlichen Reaktionen führen. 

Menschen, die ein Trauma erlebt haben, können eine anhaltende Hyperarousal erleben, was zu Schlafstörungen, Reizbarkeit und Konzentrationsschwierigkeiten führen kann. Das Gedächtnis und die Konzentration können beeinträchtigt werden, und Veränderungen im limbischen System können zu einer gestörten Regulation von Emotionen führen. Einige Menschen entwickeln eine Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS), die durch anhaltende Symptome wie Flashbacks, Albträume und Vermeidungsverhalten gekennzeichnet ist. Es ist wichtig, dass Menschen, die ein Trauma erlebt haben, angemessene Unterstützung und Behandlung erhalten, um ihre Symptome zu bewältigen und ihre Genesung zu fördern.

Kindheitstrauma: Typische Anzeichen als Erwachsener

Die Anzeichen von Kindheitstraumata sind vielfältig und können sich auf unterschiedliche Bereiche des Lebens auswirken. Hier sind einige typische Anzeichen, die auf ein Kindheitstrauma hinweisen:

  1. Beziehungsschwierigkeiten: Gesunden Beziehungen zu Partnern, Freunden oder Familienmitglieder gestalten sich schwierig und äußern sich durch Vermeidungsverhalten, Bindungsängste, geringes Selbstwertgefühl oder Probleme mit Nähe und Vertrauen.
  2. Emotionale Instabilität: Stimmungsschwankungen, emotionale Ausbrüche, Reizbarkeit oder Überempfindlichkeit können Anzeichen für nicht verarbeitete emotionale Wunden aus der Kindheit sein.
  3. Selbstwertprobleme: Ein geringes Selbstwertgefühl, Selbstzweifel, Selbstkritik oder das Gefühl, nicht gut genug zu sein, sind meist auf frühe Erfahrungen von Vernachlässigung, Ablehnung oder Missbrauch zurückzuführen.
  4. Angstzustände und depressive Verstimmungen: Angstzustände, Panikattacken, depressive Symptome oder andere psychische Gesundheitsprobleme können mit belastenden Kindheitserfahrungen verbunden sein.
  5. Vermeidungsverhalten: Wenn bestimmte Orte, Situationen oder Aktivitäten von der betroffenen Person gemieden werden.
  6. Selbstschädigendes Verhalten: Suchtverhalten, selbstverletzendes Verhalten oder andere destruktive Bewältigungsmechanismen.
  7. Körperliche Beschwerden: Chronische körperliche Beschwerden oder Krankheiten, die keine klare medizinische Ursache haben.
  8. Erinnerungen und Flashbacks: Das plötzliche Auftreten von belastenden Erinnerungen, Flashbacks oder Albträumen über das traumatische Ereignis.

🧠 MERKE: Die genannten Anzeichen weisen nicht immer eindeutig auf ein Kindheitstrauma hin, sondern können auch andere Ursachen haben. Wenn mehrere dieser Anzeichen auftreten, lohnt es sich, professionelle Unterstützung von einem erfahrenen Psychologen in Anspruch zu nehmen.

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Was ist, wenn du dich nicht ans Kindheitstrauma erinnern kannst?

Das Unvermögen, sich an ein Kindheitstrauma zu erinnern, ist ein häufiges Phänomen, das als „verdrängte Erinnerungen” bekannt ist. Es gibt verschiedene Gründe, warum Menschen sich möglicherweise nicht an traumatische Ereignisse aus ihrer Kindheit erinnern können. Traumatische Ereignisse können vom Gehirn verdrängt oder aus dem Bewusstsein ausgeschlossen werden, um den psychischen Schmerz zu reduzieren

Diese verdrängten Erinnerungen können fragmentiert oder verzerrt sein, was es schwierig macht, sich an das gesamte Ereignis zu erinnern. Manchmal manifestieren sich traumatische Erinnerungen unbewusst in Verhalten, Emotionen oder körperlichen Symptomen. In solchen Fällen ist es wichtig, geduldig mit sich selbst zu sein und professionelle Unterstützung von einem Psychologen zu suchen, der Erfahrung mit der Behandlung von Traumata hat.

Schutzschicht von Trauma fällt mit dem Alter ab

Jeder Mensch hat von Geburt an eine Art Schutzschicht, die dazu dient, traumatische Erfahrungen vor dem Bewusstsein zu verbergen, um das psychische Überleben zu sichern. Mit zunehmendem Alter lässt diese Schicht nach und die Erinnerungen kommen zurück.

Die Gründe dafür sind vielfältig: Mit zunehmendem Alter sammeln Menschen mehr Lebenserfahrung und entwickeln eine tiefere emotionale Reife. Sie beginnen, über ihre Vergangenheit nachzudenken. Auch äußere Ereignisse oder Umstände können die verdrängten Erinnerungen an das Trauma reaktivieren. Lebensübergänge wie der Übergang ins Erwachsenenalter, der Eintritt in die Elternschaft oder der Verlust eines geliebten Menschen bringen viele dazu, sich mit ihrer eigenen Kindheit auseinanderzusetzen. Das führt dazu, dass sie sich über frühere traumatische Ereignisse bewusst werden und die Notwendigkeit sehen, diese zu verarbeiten, um ein erfülltes Leben zu führen.

Trauma Überlebensstrategie – Was ist das?

Eine Trauma Überlebensstrategie sichert das psychologische Überleben und mindert die durch das Trauma entstandene Belastung. Dazu gehören beispielsweise Verdrängung, Dissoziation, Hyperaktivität, Vermeidung, Selbstschädigung, Kontrollzwang. Diese Verhaltensweisen helfen, den Schmerz zu reduzieren und tragen dazu bei, dass Menschen unmittelbar nach einem Trauma „funktionieren”.

Video: Was hilft bei traumatischen Erfahrungen?

VIDEO FOLGT

Psychotrauma im außerhäuslichen Umfeld

Wenn sich ein Trauma außerhalb der eigenen vier Wände abspielt, spricht man von einem außerhäuslichen Umfeld. Außerhäusliche Traumata können sich prinzipiell überall abspielen. Hier sind ein paar Beispiele:

  • am Arbeitsplatz: Mobbing, Belästigung, Gewalt
  • in einer belastenden Arbeitsumgebung: Krankenhaus, Klinik, Therapiezentrum
  • in der Schule: Gewalt unter Schülern, Mobbing, Vernachlässigung der Lehrkräfte
  • in der Öffentlichkeit: Überfälle, Unfälle, Naturkatastrophen oder terroristische Anschläge

In Kürze: Kindheitstraumata hinterlassen tiefe Spuren im Leben der Betroffenen. Typische Symptome sind niedriger Selbstwert, Bindungsängste, Vermeidungsverhalten uvm. Einige Personen entwickeln bereits in der Kindheit oder Jugend negative Prägungen, die sie ihr gesamtes Leben lang wie ein dunkler Schatten begleiten.

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ÜBER DEN VERFASSER

Ramón Schlemmbach

Schlemmbach Coaching GmbH

Vor über einem Jahrzehnt begann Ramón Schlemmbach, sich intensiv mit den Auswirkungen von Kindheitsprägungen auf das Erwachsenenleben zu befassen. Durch seine tiefgreifenden Einblicke in die klinische Psychologie und systemische Therapie entwickelte er bahnbrechende Methoden zur emotionalen Befreiung.

Diese Erkenntnisse nutzte er zur Gründung seiner Beratungsfirma, die mittlerweile Hunderte von Menschen in ihrem Streben nach einem freieren und erfüllteren Leben unterstützt hat. Getrieben von der Vision, gesündere Generationen zu fördern, teilt Ramón sein Wissen leidenschaftlich mit anderen und begleitet sie auf ihrem Weg zu emotionaler Stabilität und Glück.

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